Stoffwechsel und Übergewicht

Spezielle Kur kann auch bei "schweren Fällen" zum Erfolg führen

(mpt-12/315). Übergewicht ist vor allem für die weibliche Bevölkerung ein heikles Thema. Oftmals werden Abnehmversuche gestartet, doch entweder bleiben sie ohne großen Erfolg oder die Pfunde setzten sich nach einiger Zeit wieder an den Problemzonen fest. Trotz kalorienarmer Ernährung und reichlich Bewegung geht das Abnehmen immer nur sehr langsam voran beziehungsweise kommt komplett zum Stillstand. Ernährungswissenschaftler haben festgestellt, dass Radikaldiäten letztendlich sogar zu einer Steigerung des Gewichtes führen können. Denn wer dem Körper Kalorien entzieht, der riskiert, dass sich auf Dauer der Grundumsatz senkt und die Systeme sehr sparsam arbeiten und der Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht gerät. Auch der allseits gefürchtete Jo-Jo-Effekt kann eintreten. Der Organismus lagert dabei vermehrt Fett ein, um sich vor vermeintlichen Hungerzeiten zu schützen. Somit kann das Körpergewicht einige Zeit nach der Abnehmphase sogar höher liegen als zuvor.

Sinkende Chance auf Schwangerschaft?

Übergewicht birgt nicht nur optische Nachteile, die Pfunde können langfristig zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führen. Dazu zählen unter anderem Herzprobleme, Bluthochdruck oder Gelenk- und Knochenbeschwerden, welche durch Fettleibigkeit begünstigt oder hervorgerufen werden. Zudem kann ab einem BMI von 40 die Chance, ein Kind zu bekommen, sogar sinken. Denn aus medizinischer Sicht wird durch Hormone des Fettgewebes eine Störung im Heranreifen der Eizelle und der Ovulation hervorgerufen. So berichtet der Gynäkologe Dr. med. Dipl.-Biochem. Onno Buurman, dass bei Frauen mit deutlichem Übergewicht verschiedene Stoffe im Blut in ihrem Gehalt verändert seien, was die Chance, schwanger zu werden, beeinträchtigt.

Stoffwechsel und Übergewicht: Warum Pfunde nicht weichen wollen

Auch das Alter kann den Stoffwechsel beeinflussen. Ab dem 40. Lebensjahr verändert sich der weibliche Hormonhaushalt. So wird die Produktion eines Wachstumshormons (Somatotropin) gedrosselt. Dieses ist für den Fettabbau und das Wachstum der Muskulatur zuständig. Mit dem Abnehmen der Muskelmasse sinkt der Grundumsatz, denn Fettgewebe verbraucht weniger Energie als Muskeln. Auch die Antibabypille und andere hormonbasierte Verhütungsmethoden sowie Schwangerschaften, Erkrankungen der Schilddrüse oder Aufhören mit dem Rauchen können den Stoffwechsel verlangsamen. Eine kalorienarme Ernährungsweise allein reicht bei hartnäckigen Gewichtsproblemen nicht aus. Eine bewährte Alternative kann eine ganzheitliche Stoffwechselkur wie die Sanguinum-Kur sein, ein System, das von Ärzten, Heilpraktikern, Ernährungsberatern und Psychologen erschaffen wurde.

Persönliche Betreuung und medizinische Überwachung

Bei dieser Methode wird die gesundheitliche Situation des einzelnen Teilnehmers berücksichtigt und der Prozess von geschulten Heilpraktikern oder Ärzten überwacht. Die Grundpfeiler dieser Stoffwechselkur lauten Ernährungsumstellung, Entgiftung und persönliche Betreuung. Neben einem veränderten Ernährungsplan soll der Stoffwechsel der Patienten mithilfe homöopathischer Spritzen angekurbelt und stabilisiert werden. Weitere Ziele sind die Regulierung des Appetits und Anregung der Verdauungstätigkeit. Eine spezielle Teemischung soll für die Ausscheidung von Giftstoffen sorgen. Dr. Onno Buurman berichtet aus seiner Frauenarztpraxis, dass eine solche Kur die Aktivität des Stoffwechsels der Patienten erhöhen kann und somit zu einer gesunden Abnahme führt. Seit über einem Jahrzehnt haben über zwanzigtausend Übergewichtige mit Erfolg abgenommen. Die Kur wird bereits von über 130 Ärzten und Heilpraktiken angeboten. Einen Standortfinder und weitere Informationen finden Interessierte unter http://www.stoffwechsel-kur.de/ im Internet.

Quelle: deutsche journalisten dienste (djd),
Gesundheitsthemen